Willkommen auf unserer Homepage…

Sie befinden sich hier auf der Homepage des „Centre de Recherche Budo“ (Budo Kenkyukai) und des „Institut Tengu“ (Tengu Gakuin). Der Grund: Sie wollen Ihrer Technik einen Sinn geben, Sie wollen Ihr Verhalten passend zum Alltag auswählen, Sie wollen eine echte und kompromisslose kriegerische Praxis leben. Daher mein Rat: schauen Sie sich auf diesen Seiten um. Sie zeigen Ihnen, wie ich die wirklichen Kriegskünste sehe. Das ist weit entfernt von ihren sportlichen Formen und ihrem spektakulären, spielerischen und heutzutage dramatisch verarmten Abschweifungen. Schon seit langem leiste ich Widerstand gegen all diese trübseligen Avatare des traditionellen Weges, die sich im Verlauf der allgemeinen Ent-Kulturisierung ständig vermehren. Sie werden sorgfältig gepflegt durch viele maßgebliche Leute, die offensichtlich sehr daran interessiert sind…

Ich halte es aber für absolut notwendig, die sogenannte „traditionelle“ Kriegskunst (die jedoch im Kern wie in ihrer äußeren Erscheinung heute derartig ausgelaugt ist) im Lichte der Wirklichkeit und der Bedürfnisse unserer Zeit zu betrachten. Jahrzehnte der Praxis, des Vergleichens, der Forschung und der Erfahrung (und das nicht nur im klassischen Dojo) ließen schließlich das in mir entstehen, was ich den „Tengu-Weg“ (Tengu-no-Michi) genannt habe und der im Mittelpunkt meines Unterrichts steht. Der „Tengu-Weg“ wurde 1994 geboren im Rahmen des „Centre de Recherche Budo“ (Budo-Forschungszentrum). Das ist eine internationale Vereinigung, die ich 1974 gegründet und seitdem gepflegt habe. Schon damals war sie unabhängig von jeder anderen Organisation und sportlichen Vereinigung. Heute ist sie ausgereift und umfaßt eine eigene Ethik, Philosophie, Techniken, taktische Orientierung, sowie ihre eigenen Bewegungs-Übungen ("action drills"), die möglichst nahe an die Wirklichkeit draußen herankommen (Zielfunktion: ein möglichst realistischer individueller Schutz, den man in seinen Absichten wie seinen Konsequenzen beherrscht). Diese Organisation umfaßt drei Kompetenz-Bereiche, die zwar verschieden voneinander sind, sich aber ergänzen: Tengu-ryu Karatedo, Tengu-ryu Kobudo, Tengu-ryu Hojutsu. Ich erwarte, dass man sie genauso schätzt und respektiert wie irgendeinen wie auch immer gearteten kriegerischen Weg von Japan oder sonstwo, der nur deswegen „traditionell“ genannt wird, weil er schlicht und einfach alt ist.

Will man die Vorgehensweise der Meister respektieren, die eine Tradition im Karatedo, im Kobudo und in sonstigen Kriegskünsten begründet haben, so muß man meiner Meinung nach die Bedeutung dieser Kriegskünste im sozialen und historischen Kontext dieser Meister begreifen. Erst dann kann man diese Bedeutung mit Beobachtungen und Reflektionen unserer Zeit ergänzen. Jedes Gebilde muß, um zu überleben, ständig repariert und befestigt werden. Am Besten wird die Erinnerung an die Erbauer von Einst damit geehrt, daß man ihrem unter Mühen, Leidenschaft und Gefahren erbauten Gebäude weiterhin Überzeugungskraft und damit Nutzen in einer sich beständig wandelnden Welt gibt! Wenn wir ihrem Erbe, das sie uns hinterlassen haben, keine neuen Impulse geben, dann wird die echte Kriegskunst, dieses einzigartige und kostbare Gleichgewicht zwischen wirksamen Techniken für die reale (gefährliche) Welt und der Ethik, die sie kontrolliert, verschwinden… Die „kriegerische“ Kunst ist für jeden ein Pass zum Überleben auf dem inneren Begehen des Weges, was ein ganzes Leben lang dauert. Da ist kein Platz für Berechnung, Betrügerei, Lügnerei, Launen, kleine Partisanenkriege und Verhöhnungen, für die eigennützigen Verlockungen aller möglichen Gurus, die alles mit Beschlag belegen in einer Gesellschaft, die zerbrechlich geworden ist wegen des Mangels an Antworten auf Fragen, die sie in einer Welt sucht, wo ihre letzten Anhaltspunkte verschwinden. Die „Kriegs“-Kunst“ steht jenseits von all dem. Also: denken wir zusammen nach! Seien wir doch zusammen erfolgreich! Vielleicht ist es noch nicht zu spät…?

Für die Zwischenzeit wünsche ich gutes Surfen auf der Homepage des „Centre de Recherche Budo – Institut Tengu“. Und auch gute Reise auf dem zeitlosen und lebendigen Weg, auf dem wir glücklicherweise zusammen gehen können. Er gibt uns die Möglichkeit, frei zu sein. Aber denken Sie immer daran: nur wenn wir das wirklich wollen! Und wenn wir bereit sind, den Preis zu bezahlen!

Roland Habersetzer

9. Dan Karatedo von Japan, Shihan (Gembukan des O-Sensei Ogura Tsuneyoshi)
Lehrer des Taijiquan des Gojukensha von Sensei Ohtsuka Tadahiko (Tokyo)
Begründer (Soke) der Schule der Kriegskünste „Tengu-no-Michi“
Begründer und Direktor des „Centre de Recherche Budo“ und des „Institut Tengu“

                                                                              Saint-Nabor, September 2010

                       (aus dem Französischen übersetzt : Claudia v.Collani, Würzburg, Deutschland)

 

Die Dojo und die Übungsstätten des "Centre de Recherche Budo" und des "Institut Tengu" haben zum Motto
"sich nicht schlagen, sich nicht schlagen lassen", und....

Für eine lebendige Tradition...

Die Grundlagen eines neuen Konzepts des Kriegerischen für die Verteidigung,
die für drei Kompetenzbereiche entwickelt wurden ...

 
der Weg der leeren Hand 


die Praxis der Waffen


die Technik des Schießens

 ...in zwei Bereichen der Praxis...

ein Weg des Menschen (1)

eine Antwort für die reale Welt (2)

Für ein wirksames und verantwortliches Verhalten.
Und weil die wirklich "kriegerische" Kunst nicht weiterleben kann, wenn sie den Anforderungen und Herausforderungen der Gegenwart den Rücken wendet.
Denn in der wirklichen Welt kann alles, was Routine ist, töten...

(1) Synthese der traditionellen, alten japanischen Kriegskünste, die auf kulturellen und nicht auf wettkämpferischen Kriterien beruhen, mit dem Ziel der persönlichen Verwirklichung im körperlichen Bereich (Techniken) wie im mentalen Bereich (Ethik). 

(2) Stil der Kriegskunst mit oder ohne Waffen, der sowohl die klassischen als die modernen Entwicklungen integriert. 

Tengu-no-Michi, TENGU System, Dan Tengu, TENGU-RYU karatedo, TENGU-RYU kobudo, TENGU-RYU hojutsu sind eingetragene Marken mit ihren verschiedenen Logos.

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